Ein kleines Bürogebäude. Drinnen eine Frau namens Diane, eine pensionierte Buchhalterin.
„Ihr Großvater bat mich, Unterlagen zu führen“, sagte sie ruhig und schob mir eine Mappe über den Tisch. „Er hat früh investiert. Kleine Beträge, aber konsequent. Sehr klug.“
Ich öffnete die Mappe.
Wieder Konten, wieder Einzahlungen – aber diesmal auch Notizen.
Große Abhebungen.
Sie waren mit Namen verbunden, die ich kannte.
Meine vier Geschwister.
„Sie kamen im Laufe der Jahre zu Walter“, sagte Diane. „Sie brauchten Geld. Und er hat es ihnen gegeben.“
Ich sah auf.
„Aber du hast nie etwas verlangt. Er meinte, das war entscheidend.“
Ich schluckte.
All die Jahre dachte ich, wir würden gleich behandelt.
Wir wurden es nicht.
Der letzte Ort war eine Bank.
Dort brauchte ich keine Hilfe.
Ich wusste bereits, wofür der Schlüssel war.