Die Zahlen bildeten Gruppen.
Und als ich sie in das leere Notizbuch übertrug, wirkten sie plötzlich vertraut.
Es waren Koordinaten.
Ich lehnte mich zurück und starrte auf die Seite.
„Das kann nicht sein…“
Doch plötzlich ergab alles Sinn.
Als ich klein war, hatte Großvater mir oft kleine Hinweise hinterlassen. Rätsel. Schatzsuchen im Haus und im Garten.
„Geh und finde es“, sagte er dann mit einem Lächeln.
Ich hatte seit Jahren nicht mehr daran gedacht.
Doch das hier… fühlte sich genauso an.
Nur größer.
Ich packte alles wieder in die Lunchbox und ging nach Hause.
In dieser Nacht saß ich am Küchentisch, den Laptop vor mir.
Das Haus war still. Meine Geschwister waren offenbar schon wieder weg. Noch war es mein Zuhause – bis Matthew es übernehmen würde.
Ich gab die erste Zahlenreihe ein.
Ein Ort erschien auf der Karte. In der Innenstadt.
Die zweite – ein anderer Ort auf der anderen Seite der Stadt.