„Er hat gesagt, dass Sie kommen.“
„Warum hat er mir das nicht einfach gegeben, als er noch lebte?“, sagte ich mehr zu mir selbst als zu ihm.
Der Mann lächelte leicht, als wüsste er mehr.
„Walter hat es gemocht, wenn man sich Dinge verdienen musste, nicht wahr?“
Ich schluckte.
Ja. Das hatte er.
Ich öffnete den Umschlag im Auto. Darin lag ein einzelnes Blatt Papier mit einer kurzen Nachricht in der Handschrift meines Großvaters:
„Du bist auf dem richtigen Weg. Hör jetzt nicht auf.“
„Okay“, flüsterte ich. „Ich höre nicht auf.“
Die zweite Station war ein Diner mit roten Sitzbänken und dem Geruch von frischem Kaffee.
Als ich hereinkam, erinnerte mich der Duft an Großvaters Morgenroutine. Mir stiegen Tränen in die Augen.
Hinter dem Tresen stand eine Frau, vielleicht Mitte fünfzig, mit scharfem Blick.
Ich stellte mich vor und kam direkt zum Punkt.
„Du bist seine jüngste Tochter“, sagte sie. „Er hat mir gesagt, dass du irgendwann kommen würdest. Er hat dich genau beschrieben.“
Sie nickte einmal, als würde das alles bestätigen.
„Du bist seine jüngste Tochter.“
Dann griff sie unter den Tresen und holte einen kleinen Schlüssel hervor.