Ich sah sie alle an.
„Aber nur, wenn wir das Haus verkaufen.“
Die Erleichterung verwandelte sich schlagartig in Spannung.
„Was?“ sagte Jack.
„Auf keinen Fall“, fügte Eliza hinzu.
Kirk schüttelte den Kopf.
Ihre Stimmen überschlugen sich, wurden lauter und schärfer.
„Genug“, sagte meine Mutter mit dünner, aber fester Stimme. „Blamiert mich nicht vor dem Arzt.“
Das brachte sie zum Schweigen.
Ich blieb ruhig.
„Wir müssen das richtig besprechen. Morgen. Im Haus. Um sechs.“
Jack schnaubte.
„Und du glaubst, wir stimmen einfach zu, es zu verkaufen?“
Ich sah ihm direkt in die Augen.
„Ich glaube, je schneller wir das klären, desto schneller bekommt Mom, was sie braucht.“
Wieder Stille. Dann nickten sie einer nach dem anderen.
Der Nachmittag zog sich endlos hin.
Ich saß noch eine Weile im Auto, nachdem ich das Krankenhaus verlassen hatte.
Natürlich ging es ihnen ums Haus. Es war das einzige wirkliche Vermögen, das noch übrig war. Unsere Mutter hatte keine Ersparnisse, keine Investitionen – nur dieses Haus.
Und plötzlich ergab alles Sinn.