„Sie spricht immer noch im Schlaf von dir. Manchmal ist es dein Name, manchmal nur Lachen, das ich seit Jahren nicht gehört habe. Ich glaube nicht, dass sie es merkt. Ich dachte, du solltest es wissen.
—Martin“
„Mama… was ist das?“
Jane setzte sich langsam in Martins Stuhl. „Hat Papa ihr geschrieben?“
„Jahrelang“, sagte ich, meine Stimme kaum stabil.
Die Daten standen direkt darauf. Der Brief, den ich hielt, war über 20 Jahre alt!
Wir gingen gemeinsam den Stapel durch. Einige Umschläge hatten Briefmarken, andere waren zurückgeschickt worden, mit alten Weiterleitungsadressen oder durchgestrichenen Adressen.
Dolly hatte zurückgeschrieben.
Nicht immer, aber oft genug, um zu zeigen, dass dies kein einmaliges Ereignis war.
Das geschah seit Jahrzehnten!
Ich fand einen Brief in Dollys Handschrift.
Jane beugte sich vor. „Mama… du musst nicht—“
Ich ignorierte sie und öffnete ihn:
„Martin,
ich weiß nicht, warum ich zurückschreibe. Ich sagte mir, dass ich es nicht tun würde. Aber du schreibst weiter, als wäre ich noch Teil von etwas, von dem ich mich entfernt habe. Sag ihr, mir geht es gut. Oder nicht. Vielleicht ist es besser, wenn sie denkt, es kümmert mich nicht. Aber doch, mehr als ich sollte. Ich weiß nur nicht, wie ich etwas reparieren soll, das so lange kaputt ist.
—Dolly“