„Weißt du noch?“
„Als wäre es gestern gewesen“, sagte ich und spürte, wie sich meine Kehle zuschnürte. „Deine Mom hat dich immer die erste Ladung machen lassen.“
Ashley drückte die Form vorsichtig in den Teig.
„Sie hat gesagt, wenn man fest drückt und leicht dreht, reißen die Ränder nicht.“
Während sie Mehl überall verteilte und die Kekse für das nächste Blech aufreihte, runzelte sie plötzlich die Stirn.
„Dad… warum ist Mama an Feiertagen immer ins Heim gegangen? Hat sie dir das erzählt?“
Ich sah überrascht zu ihr hinüber.
„Ja. Deine Großeltern mochten es nicht, dass sie dich bekommen hat. Sie war erst neunzehn. Und sie haben sie rausgeworfen, weil sie sich geschämt haben.“
Ashley hielt inne, der Ausstecher schwebte über dem Teig.
„Deshalb hatte sie nichts, als du sie kennengelernt hast?“
Ich nickte.
„Sie hatte Angst, aber sie hat weitergemacht. Sie hat gesagt, du hast ihr Hoffnung gegeben.“
Ashley drückte leise einen weiteren Keks aus.
„Hast du sie jemals getroffen?“
Ich zögerte.
„Nein. Sie wollten sie nie wiedersehen. Sie war eine Zeit lang im Heim, bevor ich sie traf. Deshalb war es ihr so wichtig. Die Menschen dort… sie waren ihre erste Familie.“
Ashley presste die Lippen zusammen.