Calebs Mutter setzte sich wieder zu ihm an die Spitze der Stufen.
Beobachtend.
Wie vorher.
„Richtet euren Mist.“
Drinnen saß Ethan am Rand seines Bettes und starrte auf seine Hände.
„Ich hätte sie stabiler machen sollen“, murmelte er und machte sich selbst Vorwürfe.
Ich setzte mich neben ihn. „Nein. Du hast etwas Gutes getan. Das zählt.“
„Aber es hat nicht gehalten.“
Darauf hatte ich keine Antwort.
Ich dachte, Mrs. Harlows Verhalten sei das Schlimmste gewesen.
Bis zum nächsten Morgen.
Ich hörte Motoren draußen.
Ich trat auf die Veranda und sah einen langen schwarzen SUV vor Mrs. Harlows Haus halten. Zwei weitere folgten. Ausstiegen ernste, ruhige Männer in Anzügen.
Sie waren eindeutig weder Nachbarn noch Polizei.
Einer ging direkt zur Tür von Mrs. Harlow und klopfte.
Sie wirkte überrascht, doch ersetzte ihren Ausdruck schnell durch ein strahlendes Lächeln, als erwarte sie jemanden Wichtiges.
Dann sagte der Mann etwas, das ich nicht hörte.
Aber ich sah, wie Mrs. Harlows Lächeln verschwand und ihre Schultern sanken.