Ich nickte einmal.
„Gut“, sagte ich. „Denn sie hat das verdient.“
Er nickte ebenfalls, sah mir aber nicht in die Augen.
Der Papierkram dauerte noch einen weiteren Tag.
Krankenhausverwaltung, Rechnungen, Unterschriften.
Ethan erledigte alles ohne Diskussion oder Verhandlungen.
Ich beobachtete es aus der Entfernung, die Arme verschränkt, noch immer misstrauisch.
Aber es war erledigt.
Und zum ersten Mal seit Olivias Unfall … konnte ich wieder durchatmen.
Meine Tochter wurde noch am selben Nachmittag operiert. Ethan und ich saßen die ganze Zeit im Wartezimmer. Wir sprachen kein Wort.
Als Dr. Paulson schließlich herauskam, sprang ich so schnell auf, dass ich beinahe den Stuhl umstieß.
„Die Operation ist gut verlaufen. Alles lief wie geplant.“
Ich ließ einen Atemzug los, von dem ich nicht einmal wusste, dass ich ihn angehalten hatte.
„Danke“, sagte ich.