Dann ging ich hinaus. Barry war wohl auch gegangen, denn als ich zurückkam, war er nicht mehr da.
Ich schlief kaum in jener Nacht. Erinnerungen an meinen Sohn quälten mich.
Aber auch Barry war präsent. Ich dachte an alles, was er uns erzählt hatte.
Am Morgen fuhr ich wie gewohnt zum Laden.
Barry war schon da. Als er mich sah, wirkte er nervös.
„Guten Morgen“, sagte er leise.
„Komm mit mir“, antwortete ich.
Wir gingen ins Büro. Ich setzte mich.
„Weißt du, warum ich dich eingestellt habe?“
Er schüttelte den Kopf.
„Weil du wie mein Sohn aussiehst“, sagte ich.
Barrys Augen weiteten sich.
„Gleicher Name, gleiches Alter. Es fühlte sich wie Schicksal an“, fuhr ich fort. „Ich habe es Karen nie erzählt, aber bevor du hier angefangen hast, hatte ich begonnen, von meinem Jungen zu träumen. In meinen Träumen sagte er mir immer wieder, dass die Wahrheit ans Licht kommen würde.“
Barrys Blick war verblüfft.
„Als ich dich zum ersten Mal sah, dachte ich, du siehst genau wie er aus. Aber nach letzter Nacht habe ich erkannt, dass du es nicht tust.“
„Es tut mir leid.“
„Ich glaube, der Geist meines Sohnes ist dir vielleicht gefolgt. Vielleicht wegen der Schuld, die du all die Jahre getragen hast.“