Alles musste perfekt sein.
Am großen Tag fühlte ich mich wie im siebten Himmel.
Ich wusste nicht, dass dies der letzte perfekte Moment meines Hochzeitstages sein würde.
Meine Mutter saß in der ersten Reihe, Tränen liefen ihr übers Gesicht, während ich den Gang entlangging. Ryan sah in seinem dunkelgrauen Anzug so gut aus, stolz lächelnd, während er mich beobachtete.
Und Ed… Gott, Ed grinste, als sei er der glücklichste Mann der Welt.
Die Zeremonie war alles, wovon ich geträumt hatte. Wir sagten unsere Gelübde unter einem Bogen aus weißen Rosen, während Sonnenlicht durch die bunten Glasfenster fiel.
Als der Pastor sagte: „Ihr dürft die Braut küssen“, hob Ed meinen Schleier sanft und küsste mich, als wären wir die einzigen Menschen auf der Welt.
Alles fühlte sich perfekt an.
Dann kam das Anschneiden der Torte.
Wochenlang hatte ich mich auf diesen Moment gefreut. Ich hatte ihn in Filmen, Zeitschriften und auf Pinterest gesehen.
Ich stellte mir vor, wie Ed und ich nebeneinander stehen, unsere Hände gemeinsam am Messer, das erste perfekte Stück schneiden. Vielleicht würde er mir ein kleines Stück geben, und ich würde lachen und einen Krümel von seiner Lippe wischen.
Stattdessen grinste Ed mich mit einem schelmischen Blick an, den ich hätte als Warnung erkennen sollen.
„Bereit, Liebling?“ fragte er und legte seine Hand auf meine auf dem Messer.
„Bereit“, sagte ich, lächelte ihn an.