„…Nein… das solltest du nicht haben.“
Dann trat sie plötzlich vor, griff nach der Schachtel. Daniel hielt sie gerade außerhalb ihrer Reichweite.
Sie zog zuerst die Kisten heraus.
Dann begann sie, die Häschen zu spülen, zu schrubben, zu trocknen und wieder in Form zu bringen.
Sie ordnete sie sorgfältig in Reihen auf dem Tisch.
Stunden vergingen, und obwohl ihr niemand sagte, sie solle weitermachen, tat sie es.
Später in der Nacht, als es im Haus still geworden war, legte Daniel die hölzerne Schachtel wieder in ihre Hände.
Behutsam – so, wie sie Liams Sachen hätte behandeln sollen.
„Ich werfe das nicht weg“, sagte er.
„Aber das hier“, fügte er hinzu, seine Stimme nun fest, „das war das letzte Mal, dass ich geschwiegen habe.“
Claire blickte auf die Schachtel hinab, ihre Finger krampften sich um die Kanten.
„Ich werfe das nicht weg.“
Sie sah zu ihm auf.
„Ich hätte schon längst etwas sagen sollen“, fuhr mein Sohn fort.
„Ich habe es nicht getan. Das liegt an mir.“
Ich blieb in der Tür stehen und hörte zu.
„Du kannst nicht in dieses Haus kommen und entscheiden, welche Teile unseres Lebens zählen. Du kannst Emily nicht auslöschen. Und du darfst meinen Sohn nicht noch einmal so verletzen.“
Claires Augen füllten sich, aber sie unterbrach ihn nicht.