„Und der Junge ist mein Sohn.“
Ich hätte einfach gehen sollen.
Stattdessen dachte ich an die Milch.
Das Fieber.
Den abgetragenen Pullover.
„Warum erzählen Sie mir das?“, fragte ich.
Er sah plötzlich anders aus. Weniger geschniegelt. Mehr gebrochen.
„Weil Marilyn krank ist. Der Junge ist krank. Und weil Lucy – so heißt das Mädchen – als Erstes gesagt hat: ‚Die Frau aus dem Laden hat uns Essen gekauft.‘“
Lucy.
Er sah mich an und sagte leise: „Sie haben meiner Tochter geholfen, bevor ich überhaupt wusste, dass sie meine Tochter ist. Und Marilyn vertraut Ihnen im Moment mehr als mir. Ich brauche Hilfe.“
Dann lächelte sie.
Auf dem Sofa lag ein kleiner Junge unter einer Decke, seine Wangen heiß vom Fieber.
Im Sessel saß Marilyn.
Daniel machte einen Schritt nach vorne.