Er nickte.
An diesem Abend ging er nicht ins Gästezimmer.
Er kam zurück ins Schlafzimmer.
Kein Abstand mehr, keine Türen dazwischen. Nur wir – wie früher.
„Hey“, flüsterte er.
„Ja?“
„Es tut mir leid. Für alles.“
„Ich weiß“, sagte ich. „Aber du musst mir etwas versprechen.“
„Alles.“
„Keine Geheimnisse mehr. Wir machen ab jetzt alles zusammen.“
Er drückte meine Hand unter der Decke. „Zusammen.“
Und in diesem Moment glaubte ich ihm.
Denn Liebe bedeutet nicht nur Nähe und Gewohnheit – sondern auch, zusammenzubleiben, wenn alles bricht.
Und als ich einschlief, seine Hand in meiner, wusste ich: Wir fangen gerade neu an.