Lila keuchte, als sie mich sah.
Ihr Date sagte nur: „Wow“, was ich als respektvolles Wow einstufte.
Selbst ich fühlte mich anders, als ich den Ballsaal betrat – nicht reich, nicht verwandelt, sondern irgendwie… gehalten. Als würde ich meine beiden Eltern gleichzeitig mit mir tragen. Das Hochzeitskleid meiner Mutter, geformt durch die Hände meines Vaters.
Für einen einzigen Moment ließ ich mich schön fühlen.
Dann entdeckte mich Mrs. Tilmot.
Sie kam mit einem Champagnerglas auf mich zu, dieses vertraute Gesicht – als hätte sie etwas Unangenehmes gerochen und entschieden, dass ich es war.
Sie blieb direkt vor mir stehen und musterte mich langsam von oben bis unten.
Mir wurde kalt.
Dann sagte sie so laut, dass es halb im Raum zu hören war:
„Nun. Wenn das Motto ‚Dachbodenauflösung‘ war, hast du es perfekt getroffen.“
Die Menschen um uns verstummten.
Mir wurde eiskalt.
„Hast du wirklich gedacht, du könntest in DEM Ding zur Ballkönigin kandidieren, Sydney? Das sieht aus, als hätte jemand alte Vorhänge in ein Hauswirtschaftsprojekt verwandelt.“
Mein ganzer Körper versteifte sich.
Ich hörte hinter mir ein scharfes Einatmen.
Lila sagte: „Mrs. Tilmot…“
Aber die Lehrerin lachte nur.
Sie griff nach den blauen Blumen an meiner Schulter, als hätte sie irgendein Recht, sie zu berühren.