Sie trug ein schlichtes marineblaues Kleid und stand sehr still, als wäre sie sich nicht sicher, ob sie das Recht hatte, dort Platz einzunehmen.
„Doch, das hast du“, sagte ich ihr, bevor wir hineingingen. „Du hast jedes Recht.“
Die Kapelle füllte sich bereits. Meine Kinder drehten sich zu uns um. Auch meine Schwägerin. Ein Schweigen legte sich über den Raum.
Ich spürte Grace zögern, aber ich nahm ihre Hand.
„Du hast jedes Recht.“
Wir gingen gemeinsam zum Sarg. Arthur lag da in seiner blauen Krawatte, friedlich wirkend, auf eine Art, der ich nicht mehr traute.
Ich stellte mich aufrecht hin und wandte mich an meine Familie.
„Bevor dieser Gottesdienst beginnt“, sagte ich, meine Stimme zitterte nur einmal, „müsst ihr alle etwas wissen.“
Jedes Auge im Raum richtete sich auf mich.
Meine älteste Tochter sah von mir zu Grace und wurde blass. Mein Sohn runzelte die Stirn, als versuche er, Sinn in etwas zu zwingen, das keinen hatte. Selbst Arthurs Schwester legte die Hand aufs Herz.
Jedes Auge im Raum richtete sich auf mich.
Niemand sprach. Der ganze Raum schien den Atem anzuhalten.