Das war fast zu viel für mich. „Er hat meinen Enkel getroffen, bevor ich es konnte.“
Grace griff nach meiner Hand. „Es tut mir leid.“
Ich holte einen zitternden Atemzug. „Er hat gesagt, er liebt mich. Aber Liebe ohne Wahrheit kann einer Frau trotzdem alles rauben.“
Sie sagte nichts.
Ich wischte eine Träne weg und lächelte. „Ich würde ihn gern kennenlernen, Grace. Wenn es nicht zu viel ist. Ich kann einfach eine zufällige Kundin sein, nicht seine Großmutter.“
Sie drückte meine Hand erneut. „Es ist nicht zu viel. Mein Mann, Mark, holt ihn von der Schule ab. Ich rufe sie jetzt an.“
„Er hat meinen Enkel getroffen, bevor ich es konnte.“
Am späten Nachmittag kam Graces Mann Mark mit Jamie herein.
Der kleine Junge starrte mich an. „Bist du wirklich meine Oma?“
„Ja, wenn du mich lässt.“
Er warf seine Arme um meinen Hals, als würde er mich schon ewig kennen.
Ich verließ die Bäckerei, gerade als die Sonne tief stand, Graces Nummer in meinem Telefon gespeichert und ihre Umarmung noch warm auf meinen Schultern.
Ich versprach, sie wiederzusehen, aber die Schwere in meiner Brust sagte mir, dass dieses Wiedersehen noch nicht vorbei war; es war gerade erst der Anfang.
„Bist du wirklich meine Oma?“
Am nächsten Morgen kehrte ich mit Grace neben mir zum Bestattungsinstitut zurück.