Als ich einmal ohne Blick auf die Notizen durch die Rede kam, klatschte er, als hätte ich einen Pokal gewonnen. Dad ließ gewöhnliche Meilensteine bedeutend wirken – vielleicht wollte ich deshalb so sehr, ihn nicht zu enttäuschen.
Ein paar Tage vor der Abschlussfeier nahm er mich mit in ein Geschäft in der Stadt. Wir konnten uns nichts Ausgefallenes leisten, das wusste ich. Ich wählte ein sanftes blaues Kleid mit tailliertem Schnitt und einem Rock, der sich beim Drehen bewegte.
Als ich aus der Umkleide kam, drückte Dad eine Hand auf den Mund.
„Oh, Mädchen“, sagte er, die Augen glänzten. „Du bist das schönste Mädchen der Welt.“
Ich lächelte und schüttelte den Kopf. „Das sagst du doch immer, Dad.“
Er hielt meinen Blick. „Weil es immer wahr ist, Liebling.“
Ich drehte mich einmal, der Rock schwang um meine Knie. Dad wischte sich das Gesicht mit dem Handrücken.
„Hör auf damit“, sagte ich. „Du bringst mich in einem Kaufhaus zum Heulen.“
Dad lachte, aber ich wollte, dass die Abschlussfeier für ihn perfekt wird, noch mehr als für mich.
Am Morgen der Abschlussfeier begann alles mit einem besonderen Samstag-Gottesdienst, denn in unserem Haus begann selbst ein Tag wie dieser mit Glauben. Danach zog Dad die Geschenktüte hervor, die er mir die ganze Woche vorenthalten hatte. Darin war ein silbernes Armband mit einem winzigen, eingravierten Herz auf der Innenseite – nur sichtbar, wenn man genau hinsah.
Ich drehte es in meiner Handfläche und las die Worte: „Still chosen“ („Immer noch auserwählt“).
Ich wollte sprechen, aber meine Stimme versagte.