„Ash, kannst du mal aufmachen?“, rief ich.
Doch sie war auf dem Sofa eingeschlafen.
Also ging ich selbst.
Vor der Tür stand ein älterer Mann in einem abgetragenen Anzug, mit einem zerkratzten Aluminiumkoffer in der Hand. Er wirkte erschöpft, sein Haar dünn, seine Augen unruhig hell.
Für einen Moment dachte ich, er hätte sich verlaufen.
Er sah mich nicht einmal richtig an. Sein Blick glitt an mir vorbei – in Richtung des leisen Schnarchens meiner Tochter.
„Kann ich Ihnen helfen?“, fragte ich, etwas schärfer als beabsichtigt.
Er stellte den Koffer auf den Tisch im Flur, öffnete ihn mit zitternden Händen und drehte ihn zu mir.
Darin lagen Bündel von Hundert-Dollar-Scheinen.
Ich erstarrte.
„Was… ist das? Wer sind Sie?“
Er räusperte sich.
„Ich habe gesehen, was Ihre Tochter gestern getan hat“, sagte er mit rauer Stimme, in der etwas wie Scham mitschwang. „Ich möchte ihr das alles geben.“
Ich starrte erst auf das Geld, dann auf ihn.
„Warum?“
Er stellte den Koffer ab.