Sein Blick glitt an mir vorbei, hinüber zum Sofa.
„Weil dieses Kind niemals erfahren darf, wer ihre Zukunft möglich gemacht hat, wenn Sie das Geld annehmen.“
Ein kalter Knoten zog sich in meiner Brust zusammen. Ich trat einen Schritt vor und versperrte den Flur.
„Warum sollte ich jemals so etwas akzeptieren?“
Er schluckte.
„Weil ich der Mann bin, der dafür gesorgt hat, dass ihre Mutter nirgendwo mehr hingehen konnte.“
Der Raum begann sich zu drehen.
„Was?“
Seine Augen füllten sich mit Tränen.
„Ich bin Richard. Hannahs Vater.“
Eine lange Stille legte sich zwischen uns, schwer wie nasser Beton.
„Sie können sich nicht einfach freikaufen und in das Leben meiner Tochter zurückkehren“, sagte ich. „Sie ist nicht Ihre zweite Chance. Sie ist meine Tochter.“
Richards Blick wanderte kurz zum Koffer und dann wieder zu mir zurück.
„Ich bin nicht hier, um irgendetwas auszulöschen“, sagte er leise. „Ich weiß, dass ich das nicht kann. Ich verlange keine Vergebung. Ich möchte ihr nur das geben, was ich meiner eigenen Tochter nie gegeben habe.“
Ich senkte die Stimme.
„Warum jetzt? Warum nach all der Zeit?“