Am nächsten Tag, nach der Schule, kippte Ethan sein Sparschwein auf den Tisch.
Münzen. Scheine. Alles, was er hatte.
„Das war für dein neues Fahrrad“, sagte ich vorsichtig.
„Ich weiß.“
„Bist du dir sicher?“
„Er kann nicht mal von seiner Veranda runter, Mama.“
Danach widersprach ich nicht.
„Bist du dir sicher?“
Wir gingen zusammen in den Baumarkt. Mein Sohn wählte Holz, Schrauben, Schleifpapier und Werkzeuge aus, die wir nicht hatten. Er stellte Fragen, machte Notizen und überprüfte die Maße doppelt.
Das war kein Kind, das herumalberte.
Er hatte einen Plan.
Drei Tage lang arbeitete Ethan an seinem Projekt. Nach der Schule ließ er seinen Rucksack fallen und ging direkt an die Arbeit, bis es dunkel wurde.
Messen. Schneiden. Winkel anpassen. Schleifen.
Ich half, wo ich konnte – hielt Teile fest oder reichte Werkzeuge –, aber er leitete alles.