Harris lehnte sich gegen die Kissen. „Ich glaube, Catherine hätte das gefallen.“
Ich fuhr nach Hause und weinte so sehr, dass ich zweimal anhalten musste.
Eine Woche später, nachdem Dan zurück war, gingen wir wieder hin mit Lebensmitteln, Medizin, einem schweren Wintermantel und drei neuen Paar Stiefeln.
Harris öffnete die Tür, sah besser aus. Er warf einen Blick auf die Boxen in Dans Armen und seufzte, als wüsste er, dass Widerstand sinnlos war.
Dan hob eine Tasche. „Ich bin nur der Lieferant. Sie ist die Anführerin.“
Das entlockte Harris ein kleines Lächeln.
Er starrte die Stiefel an, ohne sie zu berühren. „Ich weiß nicht.“
Ich nahm die alten, mit Klebeband geflickten Stiefel und hielt sie vorsichtig. „Du musst sie nicht tragen, um Catherine zu ehren. Wir können sie aufbewahren, einpacken und in eine Erinnerungsbox legen. Sie sicher aufzubewahren heißt nicht, dass du dich weiter darin quälen musst.“
Harris nahm einen der neuen Stiefel und strich mit dem Daumen über das Leder. „So habe ich nie darüber nachgedacht.“
„Denk jetzt so darüber, Harris.“
Er nickte langsam. „Alles klar.“
Ich stellte frische Ringelblumen neben Catherines Bild und wandte mich wieder ihm zu.
„Du musst das alles nicht mehr allein tun. Wenn du willst, kannst du mich als deine Tochter betrachten.“