„Ich schwöre dir, ich habe es mit ihr beendet“, sagte er, „ich habe dich gewählt.“
„Oh? Wen hast du dann heute Morgen geschrieben? Wer hat dich so zum Lächeln gebracht?“
Er fuhr sich durch die Haare.
„Antwort darauf brauchst du gar nicht geben“, fügte ich hinzu. „Erinnerst du dich an den Ehevertrag, auf den dein Anwalt so stolz war?“
„Wen hast du heute Morgen geschrieben?“
Eine Falte bildete sich zwischen seinen Augenbrauen. „Was ist damit?“
Ich hob die Papiere. „Er verliert seine Gültigkeit bei Untreue.“
Seine Augen weiteten sich, er biss sich auf die Lippe. Da war sie, die echte Angst.
„Das kannst du nicht machen“, sagte er.
„Doch, kann ich. Ich tue es. Du wirst nicht ungeschoren davonkommen.“
Er machte einen Schritt auf mich zu. „Hör auf.“
„Du bekommst das Haus nicht.“
„Hör auf.“
„Du darfst den Leuten nicht erzählen, das sei eine einvernehmliche Trennung gewesen. Die Wahrheit wird jeder sehen.“
„Er verliert seine Gültigkeit bei Untreue.“