Rowan starrte auf den Boden.
„Ich wollte dich überraschen. Ich habe dir doch einen ersten Tanz versprochen… erinnerst du dich? Unsere Feier ist noch ein paar Tage hin… ich dachte, ich schaffe es. Dass ich… genug für dich bin.“
Mein Hals zog sich zu.
„Du bist genug. Du warst es immer.“
Er schüttelte den Kopf.
„Ich wollte, dass du bekommst, was du verdienst. Deinen Tanz. Ich wollte nicht, dass du irgendwann denkst, du hättest jemand anderen heiraten sollen.“
Meine Brust zog sich zusammen. Ich nahm sein Gesicht in meine Hände und zwang ihn, mich anzusehen.
„Hey. Hör auf damit.“
„Womit?“, murmelte er.
„So zu reden, als wärst du nicht genug.“
Er schüttelte den Kopf, so stur wie eh und je.
„Du verdienst das Ganze, Mikayla. Nicht nur einen halben Moment. Nichts… Angepasstes.“
Meine Mutter beobachtete uns schweigend. Etwas in ihrem Gesicht veränderte sich – Stolz, oder vielleicht sogar Scham.
Ich atmete aus, halb lachend, halb frustriert.
„Du glaubst, ich habe dich wegen eines Tanzes geheiratet?“
„Hey. Hör auf damit.“
„So war das nicht gemeint—“
„Glaubst du, ich sitze hier und führe Buch?“, unterbrach ich ihn sanft.
Er blinzelte, sichtlich aus dem Konzept gebracht.