„Es ist eine Überraschung!“
Ich sah auf den Umschlag. Er war nicht einmal verschlossen. Meine Finger zitterten, als ich ihn öffnete. Hinter mir spürte ich die ruhige, stille Präsenz meines Vaters.
Darin lag ein DNA-Test.
Ich starrte auf das schwarz-weiße Ergebnis, auf Namen, Zahlen und die Wahrscheinlichkeitskurve am unteren Rand.
Jessica zeigte auf meinen Vater, der sich nicht bewegt hatte.
„Das beweist, dass dieser Mann nicht dein biologischer Vater ist, Dylan“, sagte sie ruhig. „Ich habe den Test kurz nach deiner Geburt machen lassen. Ich hatte schon damals den Verdacht.“
Sie lächelte, fast sanft.
„Du gehörst zu mir, Schatz“, fügte sie hinzu. „Jetzt können wir unser Leben von vorne beginnen.“
„Entschuldigung … was?“ Meine Stimme brach.
Sie zuckte nicht einmal. Stattdessen zog sie ein Bündel zusammengehefteter Dokumente aus ihrer Tasche.
Sie legte den Vertrag auf das Geländer der Veranda, holte einen Stift hervor und klickte ihn auf.
„Du musst nur noch unterschreiben“, sagte sie und schob mir das Papier zu.
Ich blickte hinunter.