Debbie richtete sich auf, die Schultern angespannt.
„Wren, warum bist du uns gefolgt?“
„Ich könnte dich dasselbe fragen“, sagte ich. „Warum bist du hier? Warum lügst du über die Kunstkurse? Was geht hier vor, Debbie?“
Einen Moment lang bewegte sich niemand. Ellie sah zwischen uns hin und her, der Mund klein und unsicher.
Debbie atmete aus und schaute weg. „Du solltest nicht in der Kälte sein, Wren. Du siehst erschöpft aus.“
„Was geht hier vor, Debbie?“
Ich schüttelte den Kopf und trat näher. „Wechsel nicht das Thema, Debbie. Du lügst mich seit Wochen an. Ellie, geht es dir gut?“
Meine Tochter nickte schnell, klammerte sich an ihren Stoff. „Mir geht’s gut, Mama. Wir…“ Sie sah zu ihrer Oma, „wir wollten dich überraschen.“
Debbies Kiefer arbeitete, während sie nach Worten rang. „Lass uns erklären, Wren. Bitte, Liebling.“
Ich ignorierte sie, die Augen über den Tisch, den Stoff, die schiefen, bunten Stiche gleitend. „Was geht hier vor?“
„Wechsel nicht das Thema.“
Ellies Gesicht verkrampfte sich unter meinem Ton.
Sie sah zu Debbie. „Darf ich es ihr sagen?“
Debbie zögerte, nickte dann, den Kiefer angespannt.