„Hast du das alles allein aufgebaut?“ Ich drehte mich zu ihm.
Mein Vater sah sich im Raum um, als hätte ich gefragt, wer den Himmel gemalt hat. „Hat Zeit gebraucht, Sohn… mehr nicht.“
Hinten fragte der ältere Polizist vorsichtig: „Sir, arbeiten Sie direkt mit den Tierheimen zusammen?“
„Mit ein paar“, antwortete mein Vater. „Ich nehme die Hunde, die sonst keiner will. Die alten… mit trüben Augen, steifen Hüften und Medikamentenplänen, die niemand lernen will.“
Der Polizist presste die Lippen zusammen, senkte den Blick und wischte sich die Augen.
„Warum hast du mir das nicht gesagt, Dad?“
„Und das Geld?“ rief Grayson aus der Tür, nun kleiner klingend.
Mein Vater drehte sich gerade so, dass seine Stimme zu hören war. „Die Tierheime verlangen manchmal eine Gebühr. Ich bezahle sie.“
Danach sprach niemand mehr. Die Stille wirkte auf die Menge draußen wie nichts, was Lärm je hätte bewirken können.
Ich ging weiter bis zur hinteren Ecke – dort wartete der letzte Teil. Ein Schlafplatz war leer. Die Decke ordentlich gefaltet. Eine kleine Lampe hing darüber. Auf dem Regal darüber ein eingerahmtes Foto, aber nicht von einem Hund.
Meine Mutter.
Sie lächelte wie in der Küche, das Kinn leicht gesenkt, Mehl auf der Wange. Ich starrte auf dieses Bild, bis meine Augen verschwommen.
Auf dem Regal darüber stand ein eingerahmtes Foto – aber es war nicht von einem Hund.
„Dad…“
Er trat neben mich. „Nachdem deine Mutter gestorben war, wurde es im Haus zu still, Pete.“