Das war alles. Und jedes Jahr sagte ich mir selbst, dass Dad einfach daran gewöhnt war, allein zu sein, zusammengesunken wie faules Holz.
Der ältere Polizist wischte sich die Augen und trat zurück nach draußen. Mrs. Donnelly senkte ihr Telefon vollständig. Mrs. Perez flüsterte etwas vor sich hin. Grayson sagte kein Wort.
Ich drehte mich zu meinem Vater. „Du bist all die Jahre bei ihnen geblieben?“
Er nickte. „Manche von ihnen wurden nachts unruhig.“
„Nachdem deine Mutter gestorben war, wurde es im Haus zu still, Pete.“
„Und du hast jeden Namen behalten.“
„Jemand sollte es tun, Sohn“, murmelte Dad. „Diese alten Hunde… sie mussten nur wissen, dass Liebe noch existiert. Dass Freundlichkeit nicht verschwindet, nur weil die Welt zu beschäftigt ist, um sie zu bemerken.“
„Du konntest mir davon nie erzählen?“
Dad sah mich mit dem Blick an, den er mir als Teenager zuwarf, wenn ich wegen eines platten Reifens dramatisch wurde. „Du hast nie gefragt, Pete.“
Das war fair. Und fair kann manchmal härter treffen als Gemeinheit je könnte.
Die Polizisten sprachen noch ein paar Minuten leise mit Dad, ihr Tonfall völlig verändert. Kein Verdacht war mehr darin. Der ältere sagte, er werde das in seinem Bericht klarstellen. Der jüngere sah einen der leeren Schlafplätze an und fragte Dad: „Machst du das alles alleine?“
„Meistens“, antwortete Dad.
„Diese alten Hunde… sie mussten nur wissen, dass Liebe noch existiert.“
Draußen fand Mrs. Donnelly endlich ihre Stimme. „Walter, ich wusste es nicht… es tut mir… es tut mir wirklich sehr leid…“