Ich starrte ihn an. „Sie… hat etwas in meinen Briefkasten gelegt? Was denn?“
Er nickte.
Ich klammerte mich an die Couch, mein Kopf drehte sich. „Was könnte sie mir überhaupt hinterlassen haben?“
Holt lächelte schwach, traurig. „Das finden wir am besten gemeinsam heraus.“
Draußen fuhr das Kind eines Nachbarn mit dem Fahrrad den Gehweg auf und ab und warf immer wieder Blicke zu meinem Haus. Mrs. Pearson von gegenüber stand auf ihrer Veranda, die Arme verschränkt.
Meine Hände zitterten, als ich mit dem Schlüssel am Briefkasten herumfummelte. Er fühlte sich schwerer an als sonst, die Kanten schnitten in meine Handfläche. Ich öffnete ihn, mein Herz schlug bis zum Hals.
Darin lag ein dicker brauner Umschlag, mein Name in sorgfältiger Schrift darauf. Holt nickte mir zu, ich solle ihn herausnehmen. Dahinter steckte noch ein zweiter, dünnerer Umschlag, mit dem Logo der Bank und den Worten „VOLLSTÄNDIG BEZAHLT“ in roter Schrift.
Mir knickten die Knie weg.
Holt packte meinen Arm. „Alles in Ordnung?“
„Ich… ich verstehe das nicht“, flüsterte ich atemlos. „Wie…?“
Er deutete auf den Brief in meinen zitternden Händen. „Lassen Sie uns ihn gemeinsam öffnen.“
Meine Finger zitterten, als ich den Umschlag aufriss. Papiere glitten heraus – offizielle Dokumente, die Eigentumsurkunde, und ein gefalteter Zettel mit meinem Namen darauf. Ich reichte ihn Holt, unfähig, durch den Schleier meiner Tränen zu lesen.