Doch als der Barista ihm die Bestellung reichte, trat ein Mann im Anzug und eine Frau im Bleistiftrock zwischen uns und den alten Mann. Ich trat zur Seite – aber er war schon draußen.
Ich sah mich im Café um. Da war er, trat auf den Bürgersteig hinaus.
„Warte, bitte!“ Ich rannte hinterher.
Ich konnte ihn nicht einholen – der Bürgersteig war voll. Menschen machten Platz für ihn, nicht für mich.
Nach zwei Blocks fiel mir etwas auf: Der alte Mann hatte sich nicht einmal für Kleingeld angehalten. Er hatte das Brötchen nicht gegessen und den Tee nicht getrunken. Er bewegte sich zielstrebig.
Mein Instinkt sagte mir: Hör auf, ihn einzuholen. Folge ihm stattdessen.
Also tat ich das.
Ich folgte ihm bis an den Rand der Stadt.
Dort blieb er vor einem alten, verlassenen Haus stehen.
Der Garten war verwildert, das Unkraut verschmolz fast nahtlos mit dem Wald dahinter.
Es sah so aus, als hätte sich lange niemand mehr darum gekümmert.
Der alte Mann klopfte leise an die Tür.
Ich bewegte mich näher, duckte mich hinter einen Baum, als er sich kurz umsah, damit er mich nicht bemerkte.
Ich hörte, wie die Tür geöffnet wurde.
„Du hast gesagt, ich soll dir Bescheid geben, wenn jemand nach der Jacke fragt…“ sagte der alte Mann.