„Welche Bedingung?“ fragte Emma, die Stimme vibrierend.
Lauren strahlte.
„Ihr müsst MICH eurem Vater vorziehen. Publicly. Öffentlich. Ihr bekommt Geld, Kleider, alles – wenn ihr bestätigt, dass ER euch im Stich gelassen hat. Dass er euch in Armut gehalten hat. Dass ihr lieber bei MIR leben wollt, weil ich euch wirklich etwas bieten kann.“
Emma tastete nach dem Dokument.
„Papa… was steht da?“
Meine Hände ballten sich.
„Du bist krank,“ sagte ich zu Lauren.
Sie lachte. „Bin ich das? Ich biete ihnen eine Zukunft. Was hast du ihnen gegeben? Ein enges Apartment und ein paar Nähstunden?“
Ich nahm das Dokument, meine Hände zitterten.
Es war ein Vertrag.
Darin stand, dass Emma und Clara mich als unfähigen Vater diffamieren und Lauren als Retterin darstellen sollten.
„Sie will, dass ihr die Beziehung zu mir offiziell beendet,“ sagte ich leise. „Für Geld.“
Claras Gesicht wurde bleich.
„Das ist abartig.“
Emma atmete tief ein.
„Lass mich ausreden, Papa…“
„Das ist Business“, korrigierte Lauren. „Und es ist ein zeitlich begrenztes Angebot. Entscheide dich jetzt.“
Emma stand langsam auf, ihre Hand griff nach dem Umschlag voller Geld. Sie hob ihn, spürte sein Gewicht.
„Das ist… eine Menge Geld.“
Mein Herz zog sich zusammen.
„Emma…“