„Lass mich ausreden, Papa.“ Sie wandte sich zu Lauren.
„Das ist eine Menge Geld. Wahrscheinlich mehr, als wir jemals auf einmal hatten.“
„Aber weißt du, was lustig ist?“ Laurens Lächeln wurde selbstgefällig.
„Aber weißt du, was lustig ist?“ Emma fuhr fort, ihre Stimme gewann an Stärke.
„Wir haben es nie gebraucht. Wir hatten alles, was wirklich zählt.“
Clara stand ebenfalls auf und trat an die Seite ihrer Schwester.
„Wir hatten einen Vater, der geblieben ist. Der uns etwas beigebracht hat. Der uns geliebt hat, selbst als es schwer war, uns zu lieben.“
„Der dafür gesorgt hat, dass wir uns nie gebrochen gefühlt haben“, fügte Emma hinzu.
„Wir sind nicht zu verkaufen.“
Laurens Lächeln wankte.
„Wir wollen dein Geld nicht“, sagte Clara entschlossen.
„Wir wollen deine Kleider nicht. Und wir wollen DICH nicht.“
Emma hob den Umschlag hoch, riss ihn auf und ließ die Geldscheine in die Luft fliegen. Sie wirbelten wie Konfetti herab, landeten auf dem teuren Schuhwerk von Lauren.
„Behalt es doch“, erklärte Emma.
„Wir sind nicht zu verkaufen. Wir sind nicht deine Requisiten.“
Laurens Gesicht verzerrte sich vor Wut.
„Undankbare… Habt ihr irgendeine Ahnung, was ich euch anbiete? Wisst ihr, wer ich jetzt bin? Ich bin berühmt! Achtzehn Jahre habe ich gearbeitet, um eine Karriere aufzubauen, um etwas aus mir zu machen!“
„Für dich selbst“, schnitt ich ein.
„Du hast es für dich selbst getan.“
„Und jetzt willst du sie benutzen, um wie eine hingebungsvolle Mutter auszusehen“, beendete Clara, ihre Stimme scharf.
„Wir sind nicht deine Requisiten.“
„Ich wollte, dass die Welt sieht, dass ich eine gute Mutter bin!“